Autor Thema: Cheesburger Sous-Vide  (Gelesen 1160 mal)

Offline isa

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Cheesburger Sous-Vide
« am: 30 Dezember 2015, 23:14:18 »
Sous Vide,
ganz neu bei uns im Haushalt angekommen.
Also ist Testen angesagt.
Einfach ins Blaue hinein haben wir alles mögliche vakuumiert und ins heiße Wasser gegeben.

Aktuell war dies gerade ein Nackenbraten der von seinen 48 Stunden bei 62 Grad gerade mal Halbzeit hatte.

Und da wir Lust auf Burger hatten dachten wir uns,
los geht's, legen wir einfach mal ein paar Burger mit ins Wasser und schauen was dabei heraus kommt.

Wir hatten vorgeformte, gefrorene Burger Patties die wir kurz angebraten und nach kurzem abkühlen auf einem Teller
dann gleich in einem Vakuumbeutel flach ausgebreitet und vakuumiert haben.

Als weiteren Test haben wir auch mal nur einen normalen Gefrierbeutel genommen,
die Luft so gut es ging rausgedrückt und den Beutel nur mit einem Clip verschlossen.

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, bei den flachen Patties reichte auch diese Vorgehensweise aus.
Es muss nur genug Luft heraus sein das die Folie gut anliegt und die wenige Restluft keinen Auftrieb erzeugt
und nicht dafür sorgt das sich die Folie wieder löst und ein Luftpolster entsteht.

Da wir wie gesagt bereits einen Nacken bei 62 Grad im Wasser hatten,
haben wir eben diese Temperatur genutzt um auch die Burger fertig garen zu lassen.

Die ersten haben wir nach ca. 15-20 Minuten heraus genommen,
die letzten dann nach gut 30 Minuten.
Auch nach 30 Minuten war das Ergebnis das gleiche.

Es waren IMMER sehr saftige gut gegarte keine übergarten Ergebnisse.
Die Einstufung liegt wohl zwischen Medium/Medium Well.

Je nach Dicke werden wir zukünftig,
auch mal selbst gemachte 1" (ca. 2,5cm) dicke Burger testen.

Dafür einfach die Mindest Zeit auf 30 Minuten verlängern.
Aber mit der Temperatur ein wenig runter, Richtung 60 Grad gehen,
um Medium als Ergebnis anzustreben, das könnte so hinkommen.

Die Zubereitung des Burgers ist genau wie immer, jedem selbst nach eigenem Geschmack überlassen.
Wir haben das Brötchen angeröstet, mit Soße bestrichen, mit Käse belegt und das Pattie auf den Käse gelegt damit dieser etwas schmilzt.
Auch Röstzwiebeln waren dabei.

Obwohl nur ein fertiger Pattie war er SUPER gegart und im Gegensatz zum kompletten "in der Pfanne braten"
viel saftiger und hatte sich auch nicht verformt oder gewölbt.

Er war einfach nur LECKER und so wie wir ihn haben wollten.
Ein gelungener beiläufiger Test während der Nackenbraten davon unbeeindruckt blieb.
Man soll dem Leib etwas gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen... (Winston Churchill)